ArcheN-Projekt
Schöpfung und Hoffnung bewahren


Wie kann Zukunft gelingen?

Konzept der ArcheN- Gemeinde







„Mehr als drei Viertel der lebenswichtigen Erdsystem-Funktionen befinden sich nicht mehr im sicheren Bereich. Die Menschheit verlässt ihren sicheren Handlungsraum und erhöht so das Risiko, den Planeten zu destabilisieren“, sagte 2025 Johan Rockström, PIK-Direktor. 


Wissen wir, was das bedeutet?

Noah hatte verstanden, er baute eine Arche. Und wir? Auch wir müssen verstehen und uns auf die ökologischen Krisen vorbereiten. Werden wir eine Arche Noah- Gemeinde! Wir können überleben.


Was sind ArcheN- Gemeinden?

Foto: M. Streubel

ArcheN- Gemeinden wollen Rettungsboote in den ökologischen Krisen sein. Sie setzen sich aktiv mit den ökologischen Krisen auseinander und initiieren aktives Handeln. Sie wollen der Gesellschaft und den Menschen eine Orientierung geben.


ArcheN- Gemeinden bemühen sich um eine reduktive Lebensweise. Sie suchen nach anderen Lebens- und Wirtschaftsformen. Sie wissen und akzeptieren, dass wir anders leben müssen.


ArcheN- Gemeinden wollen Christen für die Zukunft werden, die alles unternehmen, damit die Natur regenerieren und die Arten sich erholen können. Sie akzeptieren, dass die Erde nicht den Menschen gehört. Sie leben in Ehrfurcht vor der Natur und setzen sich in den Krisen für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung ein.


Womit können Sie beginnen?

  1. Sie gestehen öffentlich die ökologische Notlage ein und rufen zum Handeln auf.

2. Sie bilden sich weiter, um die Wege der Transformation zu kennen, was Postwachstumsökonomie bedeutet, wie Gemeinwohl funktioniert.

3. Sie bemühen sich, den individuellen Fußabdrucks (Ziel 1-2 t CO²) sowie ihren Verbrauch an Ressourcen zu reduzieren, sie erproben Möglichkeiten einer Gemeinschaftsnutzung von Alltagsdingen.

4. Sie stärken die Natur im Hausgarten, Kirchengelände, Sie schaffen Enklaven der Biodiversität, Sie praktizieren ökologische Spiritualität.

5. Sie konzipieren Konzepte für Extremwetterschutz und setzen diese um.

6. Sie bemühen sich um regionale Ernährung und nachhaltige Landwirtschaft.

7. Sie unterstützen den Aufbau regionaler Wirtschaftseinheiten, energieautarke Gemeinde, lokales Handwerk, etc.

8.  Sie planen Mobilitätskonzepte, z.B. eine Fahrradstadt.

9. Sie reaktivieren Erfahrungen im reduktiven Leben und geben diese weiter. Sie entwickeln Solidargemeinschaften und Unterstützungssysteme für Notleidende.

10. Sie vernetzen sich und nehmen Einfluss auf politische oder kommunale Entscheidungen.


ArcheN- Gemeinden suchen nach einer neuen Ausrichtung des Lebens. Durch ökologische Spiritualität gewinnen sie ein neues Verhältnis zur Natur. Sie entdecken Tugenden wie Demut, Ehrfurcht, Solidarität und Bescheidenheit für sich und andere. Sie werden Christen für die Zukunft.


Christsein für die Zukunft
Ehrfurcht vor dem Leben
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