ArcheN-Projekt
Schöpfung und Hoffnung bewahren


Wie kann Zukunft gelingen?

Konzept der ArcheN- Gemeinde







„Mehr als drei Viertel der lebenswichtigen Erdsystem-Funktionen befinden sich nicht mehr im sicheren Bereich. Die Menschheit verlässt ihren sicheren Handlungsraum und erhöht so das Risiko, den Planeten zu destabilisieren“, sagte 2025 Johan Rockström, PIK-Direktor. 


Wissen wir, was das bedeutet?

Noah hatte verstanden, er baute eine Arche. Und wir? Auch wir müssen verstehen und uns auf die ökologischen Krisen vorbereiten. Werden wir eine ArcheN- Gemeinde! Wir können überleben.


Was sind ArcheN- Gemeinden?

Foto: M. Streubel

ArcheN- Gemeinden nehmen die heranziehenden Katastrophen ernst. Sie handeln in Sorge um die Welt und ihre Mitmenschen. Sie bilden eine vertrauensvolle Gemeinschaft, stärken das Bewusstsein für Eigenverantwortung, alternative Versorgungsstrukturen und soziales Miteinander. Sie sehen kollektive Resilienz als wichtiges Element für die Bewahrung der Hoffnung und Stabilität in den Krisen an. Die Orientierung an Gott und seinem lebendigen Wort sind eine bedeutende Inspirationsquelle für Umkehr, Hoffnung und Gestaltungskraft.


ArcheN- Gemeinden wollen Rettungsboote in den ökologischen Krisen sein. Sie setzen sich aktiv mit den ökologischen Krisen auseinander und initiieren Handeln. Sie wollen der Gesellschaft und den Menschen eine Orientierung geben. Sie bemühen sich um eine reduktive Lebensweise und suchen nach anderen Lebens- und Wirtschaftsformen. Sie wissen, dass wir anders leben müssen.


ArcheN- Gemeinden wollen Christen für die Zukunft werden, die alles unternehmen, damit die Natur regenerieren und die Arten sich erholen können. Sie akzeptieren, dass die Erde nicht den Menschen gehört. Sie leben in Ehrfurcht vor der Natur und setzen sich in den Krisen für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung ein.


Starten wir mit der ArcheN-Gemeinde:  „Siehe, ich mache alles neu!“ 

Jahreslosung 2026


1. Schritt: Aufwachen und den Tatsachen ins Auge schauen

Schieben Sie alle Argumente des Ignorierens und für ein Nichthandeln beiseite. Erkennen Sie die Krisenlage! Beginnen Sie mit ihrer Familie, Freunden und ihre Gemeinde darüber zu reden. Stellen Sie sich den Herausforderungen, die die Zukunft bringen werden. Veränderungen beginnen im Kopf. Nehmen Sie teil an unserer Initiative "Glocken läuten für die Bewahrung der Schöpfung". Treffen Sie sich zum Schöpfungsläuten und kommen Sie in den Austausch


2. Schritt: Handlungsschritte überlegen, planen und umsetzen.

Wer sich den Tatsachen stellt, kann schnell von der Größe der Aufgabe zurückschrecken. Aber es gilt anzufangen und andere mitzunehmen. Da sind die Themen Klimaneutralität, Stärkung der Artenvielfalt und Schutz vor Extremwetterereignissen an erster Stelle für ein praktischen Handeln zu nennen. Einher gehen Themen wie wir krisenresilient werden, wie wir uns umorientieren können, wie wir solidarisch handeln können, wie wir Christen für die Zukunft werden können. Als letztes sind da die ganz großen Herausforderungen, wie des Umbaus der Wirtschaft zu nachhaltigem Wirtschaften, die Versorgung mit Energie und auch die Mobilität. Je nach Situation, Profession und Interesse wählen sie sich einen ersten Baustein heraus und versuchen, Lösungen umzusetzen.


3. Schritt: Vernetzen und eine große Bewegung werden

Wir wollen viele Gemeinen in ganz Deutschland und möglichst auch darüber hinaus aktiven. Wir wollen Vorreiter sein, uns vernetzen, um eine große und starke Bewegung zu werden. Irgendwann müssen alle mit der Umkehr zum Leben, mit der Transformation oder mit der Anpassung beginnen. Eine große Wirkung kann von den Gemeinden ausgehen. Sie sollen auch Menschen außerhalb der Kirche dazu mitnehmen. Vernetzen Sie sich daher mit anderen Initiativen.


Womit Sie beginnen können: 

Sie bemühen sich, den individuellen Fußabdrucks (Ziel 1-2 t CO²) sowie ihren Verbrauch an Ressourcen zu reduzieren, sie erproben Möglichkeiten einer Gemeinschaftsnutzung von Alltagsdingen. 

Sie stärken die Natur im Hausgarten, Kirchengelände. Sie schaffen Enklaven der Biodiversität, Sie praktizieren ökologische Spiritualität.

Sie konzipieren Konzepte für Extremwetterschutz und setzen diese um.

Sie bemühen sich um regionale Ernährung und nachhaltige Landwirtschaft.

Sie unterstützen den Aufbau regionaler Wirtschaftseinheiten, energieautarke Gemeinde, lokales Handwerk, etc.

Sie planen Mobilitätskonzepte, z.B. eine Fahrradstadt.

Sie reaktivieren Erfahrungen im reduktiven Leben und geben diese weiter. Sie entwickeln Solidargemeinschaften und Unterstützungssysteme für Notleidende.

Sie bilden sich weiter, um die Wege der Transformation zu kennen, was Postwachstumsökonomie bedeutet, wie Gemeinwohl funktioniert.

Sie vernetzen sich und nehmen Einfluss auf politische oder kommunale Entscheidungen.


Weiter Anregungen zum kommunalen Handeln finden sie beim Verein ProGuben e.V.

ProGuben e.V.


Die Initiative Arche Noah for Future setzt sich auch für den Aufbau von Archen als Lernorte ein.

Arche Noah for Future


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Ehrfurcht vor der Natur
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